Die Summe aller Teile

Schon einfache elektronische Geräte bestehen heute aus hunderten Einzelteilen und dutzenden verschiedenen Materialien. Im Rahmen des Basiswissen-Kurses Material und Fertigung zerlegen die Studierenden Produkte in ihre Einzelteile, um zu verstehen wie diese aufgebaut sind. Dabei wird ersichtlich welche Materialien für welche Funktionen genutzt werden und mit welchen Herstellungsverfahren diese produziert werden.
Die Dekonstruktion alter Geräte verfestigt in der Theorie erlangtes Wissen und dient als Übung, eigenständig die Herstellbarkeit einzelner Komponenten zu recherchieren. So lassen sich beispielsweise an gängigen Spritzgussteilen konstruktive Eigenarten wie die Trennebene oder verwendete Schieber nachvollziehen.
Die angehenden Designer*innen werden somit ermächtigt, sich im ständig wachsenden Spektrum verfügbarer Materialien und Fertigungsverfahren zurechtzufinden. Außerdem erlernen sie Strategien, um sich neues Materialwissen anzueignen.
Geordnet, inszeniert und abfotografiert entstand so eine Serie von Postern, die zeigt was in heutigen Produkten steckt.

iPhone, Foto: Lea Lorenz
iPhone, Foto: Lea Lorenz
Digitalkamera, Foto: Paula Dobrinski
Digitalkamera, Foto: Paula Dobrinski
Tastatur, Foto: Enya Scheller
Tastatur, Foto: Enya Scheller
Telefon, Foto: Paulina Heidlberger
Telefon, Foto: Paulina Heidlberger