Künstlerisch gestalten. Verantwortung übernehmen. Zukunft entwerfen.

Du willst Dinge nicht nur schöner machen, sondern verstehen, hinterfragen und neu denken?
Du interessierst dich für Formen, Materialien, Technik – und dafür, wie Gestaltung unsere Gesellschaft beeinflusst?
Dann ist Product Design an der Folkwang Universität der Künste genau der richtige Studiengang für dich.

 

Product Design als Kunst

Product Design an der Folkwang Universität der Künste ist ein künstlerisches Studium.
Gestaltung wird hier nicht als bloße Problemlösung verstanden, sondern als künstlerische Praxis - als Denken, Forschen, Experimentieren und Machen.

Man entwickelt im Studium eigene Fragestellungen, arbeitest offen und ergebnisorientiert zugleich und lernt zugleich, eine eigene gestalterische Haltung zu formulieren.
Dabei geht es nicht nur um Produkte, sondern um Objekte, Systeme, Räume und Prozesse – und um ihre Bedeutung für unser Leben.

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Key Facts:

Abschluss: Bachelor of Arts (B.A.)
Regelstudienzeit: 8 Semester in Vollzeit (Teilzeitstudium möglich)
Workload: 240 ECTS Credits
Unterrichtssprache: Deutsch
Träger: Land NRW
Studiengebühren: keine
Studienbeginn: Jeweils zum Wintersemester im Oktober
Bewerbungsfrist: 15. März
Bewerbungsverfahren: 2-stufig Mappe, Aufgabe/Gespräch

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Zeit für Entwicklung

Der Bachelor Product Design dauert 8 Semester.
Diese Zeit ist bewusst so angelegt, dass man wachsen kannst – fachlich, künstlerisch und persönlich.

  • Projektstudium statt starrer Module
  • Raum für Experimente, Umwege und neue Ideen
  • Individuelle Schwerpunkte statt vorgegebener Karrieren

Man kann thematisch breit arbeiten oder sich gezielt vertiefen – immer begleitet von Lehrenden, die selbst künstlerisch und forschend tätig sind.

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Künstlerisches Kernfach A

Das Künstlerische Kernfach A ist der Einstieg in das Studium und zugleich ein offenes Experimentierfeld. Hier beginnt das Denken mit den Händen: Studierende arbeiten mit Papier, Holz, Gips, Clay, digitalen Werkzeugen und ersten Technologien, um Form, Material, Raum und Bedeutung zu erforschen. In dreidimensionalen Studien, künstlerischen Experimenten und Grundlagenprojekten lernen sie, wie Ideen aus dem Machen entstehen. Analoge und digitale Prozesse greifen ineinander, Skizzen werden zu Modellen, Experimente zu Fragestellungen. Dabei geht es nicht um schnelle Lösungen, sondern um das Entwickeln einer eigenen Haltung: Wie möchte ich gestalten? Welche Methoden liegen mir? Das Modul legt den Grundstein für eigenständiges Denken, Neugier und die Freude am Entwerfen als forschendem Prozess.
Künstlerisches Atelierprojekt B

Das Künstlerische Atelierprojekt B eröffnet einen erweiterten Raum für eigenständige, forschende Gestaltung. Aufbauend auf den Erfahrungen aus den Grundlagen- und Kernfachmodulen arbeiten Studierende an offen formulierten oder selbst entwickelten Fragestellungen. Im Mittelpunkt steht das Projekt als Prozess: Recherche, Experiment, Entwurf und Umsetzung greifen ineinander und entwickeln sich im kontinuierlichen Austausch mit Lehrenden und Kommiliton*innen.

Ob Materialstudien, interaktive Szenarien, gesellschaftliche Fragestellungen, technologische Experimente oder kontextbezogene Entwürfe – das Atelierprojekt lädt dazu ein, unterschiedliche gestalterische Perspektiven auszuprobieren und zu verbinden. Studierende lernen, künstlerische Forschung als Erkenntnismittel zu begreifen und ihre Arbeit als Teil eines größeren Diskurses zu verstehen. Präsentationen, Ausstellungen und Reflexionen machen den eigenen Prozess sichtbar und stärken die Fähigkeit, Position zu beziehen.
Künstlerisches Entwicklungsprojekt B / Folkwang LAB

Das Künstlerische Entwicklungsprojekt B ist die intensivste Projektphase im Bachelorstudium. Hier arbeiten Studierende über einen längeren Zeitraum an einer selbst gewählten, vertieften Fragestellung, die aus vorherigen Projekten oder einem eigenen Erkenntnisinteresse hervorgeht. Das Projekt verlangt ein hohes Maß an Eigenverantwortung, Ausdauer und konzeptioneller Klarheit.

Theorie, Recherche, Experiment und Umsetzung werden bewusst miteinander verschränkt. Studierende entwickeln individuelle Strategien, setzen sich kritisch mit Kontext, Wirkung und Verantwortung ihrer Gestaltung auseinander und übersetzen komplexe Inhalte in präzise, ausdrucksstarke Ergebnisse. Das Entwicklungsprojekt schafft Raum für spekulative, forschende oder gesellschaftlich relevante Arbeiten und bereitet gezielt auf das studienabschließende Projekt vor – sowohl inhaltlich als auch methodisch.

Das Folkwang LAB ist ein offener, experimenteller Raum für interdisziplinäre Zusammenarbeit. Hier treffen Studierende aus unterschiedlichen Studiengängen, Fachkulturen und Perspektiven aufeinander, um gemeinsam an Fragestellungen zu arbeiten, die über die Grenzen einzelner Disziplinen hinausgehen. Gestaltung, Kunst, Technologie, Theorie und Praxis verschränken sich zu neuen Arbeitsformen.
Fachwissen und Anwendung A

Im Modul Fachwissen und Anwendung A erschließen sich Studierende die Welt des digitalen Entwerfens. Sie lernen, eigene Ideen in 3D zu übersetzen, digitale Modelle zu entwickeln und diese gezielt für Entwurf, Analyse und Präsentation einzusetzen.
Von einfachen Geometrien bis zu komplexeren Formen werden CAD-Werkzeuge als kreative Mittel verstanden – nicht als Selbstzweck. Skizzen, Modelle und digitale Daten stehen in ständigem Austausch. Das Modul vermittelt Sicherheit im Umgang mit Software und schafft die Grundlage für digitale Fertigung, parametrisches Denken und technologisch gestützte Gestaltung.
Fachwissen und Anwendung B

Im Modul Fachwissen und Anwendung B wird Gestaltung praktisch vertieft. Die Werkstätten werden zu zentralen Lernorten, in denen Studierende handwerkliche, mechanische und digitale Verfahren eigenständig anwenden und weiterentwickeln.
Nach einer fundierten Einführung in die Werkstätten steht das experimentelle Arbeiten im Vordergrund: Materialien werden getestet, Werkzeuge kombiniert, Prozesse hinterfragt. Ergänzende fachspezifische Vertiefungen ermöglichen es, individuelle Interessen gezielt auszubauen. Das Modul stärkt die Verbindung von Entwurf und Umsetzung und fördert das selbstständige Arbeiten an eigenen Projekten.
Wissenschaften A

Das Modul Wissenschaften A führt in das wissenschaftliche Denken ein und verbindet Theorie mit gestalterischer Praxis. Studierende lernen zentrale Positionen der Design-, Kunst- und Fotogeschichte kennen und setzen sich mit unterschiedlichen Interpretations- und Analysemethoden auseinander.
Texte lesen, diskutieren und schreiben wird hier als aktiver Teil des Gestaltungsprozesses verstanden. Das Modul stärkt die Fähigkeit, eigene Arbeiten theoretisch zu reflektieren und in größere historische und kulturelle Zusammenhänge einzuordnen.
Wissenschaften B

Wissenschaften B erweitert den theoretischen Horizont deutlich. Studierende arbeiten mit designwissenschaftlichen, kultur- und gesellschaftstheoretischen sowie philosophischen Ansätzen. Sie analysieren Texte, entwickeln eigene Fragestellungen und lernen, komplexe Zusammenhänge präzise zu formulieren.
Gestaltung wird hier als kulturelle Praxis verstanden, die in historische, soziale und politische Kontexte eingebettet ist. Das Modul fördert kritisches Denken, sprachliche Präzision und die Fähigkeit, Gestaltung argumentativ zu vertreten.
Basisfach A

Dieses Modul vermittelt das grundlegende Handwerkszeug des Product Designs. Im Zeichnen lernen Studierende, Ideen schnell, präzise und ausdrucksstark zu visualisieren – von freien Skizzen bis zu konstruktiven Zeichnungen und Schnitten. Zeichnen wird dabei als Denkwerkzeug verstanden, nicht als reine Darstellungstechnik.
Im Bereich Material und Fertigung erwerben Studierende ein grundlegendes Verständnis für Werkstoffe und Herstellungsverfahren. Sie lernen, Materialien nicht nur technisch, sondern auch gestalterisch zu begreifen: Wie fühlt sich ein Material an? Wie verändert ein Fertigungsprozess die Form? Dieses Wissen bildet die Grundlage für verantwortungsvolle, realisierbare und zugleich experimentelle Entwürfe.
Basisfach B

Dieses Modul öffnet den Blick auf aktuelle und zukünftige Themen des Designs. Studierende setzen sich mit gesellschaftlichen, technologischen und kulturellen Fragestellungen auseinander – etwa Nachhaltigkeit, Transformation, neue Technologien oder experimentelle Materialien.
In frei wählbaren Lehrangeboten verbinden sich Theorie, Analyse und gestalterische Anwendung. Studierende lernen, komplexe Zusammenhänge zu verstehen, Positionen zu entwickeln und gestalterisch darauf zu reagieren. Das Modul unterstützt die Ausbildung einer eigenständigen Arbeitsweise und fördert das Bewusstsein für Design als verantwortungsvolle gesellschaftliche Praxis.
Expose

Im Modul Exposé entwickeln Studierende die konzeptionelle Grundlage für ihr Abschlussprojekt. Sie formulieren eine eigene Fragestellung, recherchieren relevante Kontexte und planen ihren Projektprozess.
Das Modul stärkt die Fähigkeit, komplexe Vorhaben klar zu strukturieren, Argumente überzeugend darzustellen und eine eigene Position sichtbar zu machen – eine zentrale Vorbereitung auf das Abschlussprojekt.
Optionale Studien

Die Optionalen Studien eröffnen Raum für persönliche Erweiterungen jenseits des Kerncurriculums. Studierende können hier neue Perspektiven gewinnen – etwa durch Sprachkurse, Medienkompetenzen, interdisziplinäre Angebote oder praxisbezogene Qualifikationen.
Das Modul unterstützt die individuelle Profilbildung und fördert Fähigkeiten, die für das spätere Berufsleben ebenso wichtig sind wie für gesellschaftliches Engagement: Kommunikation, Reflexion, Selbstorganisation und Offenheit für neue Kontexte.
B.A.-Projekt

Das Studienabschließende Modul bündelt die im Studium entwickelten Kompetenzen in einem eigenständigen Projekt. Studierende realisieren ein umfassendes künstlerisch-gestalterisches Vorhaben, das ihre Haltung, Methodik und Reflexionsfähigkeit sichtbar macht.
Experiment, Recherche, Entwurf und Präsentation verbinden sich zu einem individuellen Abschluss, der den Übergang in eine professionelle Praxis oder ein weiterführendes Studium markiert. Das Abschlussprojekt ist Ausdruck der eigenen Entwicklung – und ein selbstbewusster Schritt nach außen.
Präsentation

Präsentation des Abschlussprojektes
Thesis

Die Thesis bildet den theoretisch-reflexiven Kern des Abschlusses. Sie begleitet das B.A. Projekt und vertieft dessen Fragestellung aus einer wissenschaftlichen, theoretischen oder forschenden Perspektive. Studierende entwickeln eine eigene Argumentation, setzen sich mit relevanter Literatur, historischen Positionen und aktuellen Diskursen auseinander und bringen Theorie und Gestaltung in einen produktiven Dialog.

Die Thesis ist kein isolierter Text, sondern Teil des gestalterischen Denkens. Sie schärft Begriffe, präzisiert Annahmen und ermöglicht eine bewusste Verortung der eigenen Arbeit im kulturellen, gesellschaftlichen und gestalterischen Kontext. Studierende lernen, komplexe Inhalte klar zu formulieren und ihre Position schriftlich überzeugend zu vertreten.
Dokumentation
 
Jour Fix
 
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Nachhaltigkeit als gestalterische Haltung

Nachhaltigkeit ist bei Folkwang kein Zusatz, sondern Teil der gestalterischen DNA.

Man setzt sich mit Fragen auseinander wie:

  • Welche Materialien und Produktionsweisen sind verantwortbar?
  • Welche Rolle spielen Dinge in einer ressourcenschonenden Gesellschaft?
  • Wie können Gestaltung und Technik zu nachhaltigem Wandel beitragen?

Dabei geht es nicht um einfache Antworten, sondern um kritisches, reflektiertes Gestalten – ökologisch, sozial und kulturell. Gelebt wird dies u.a. im Biolabor und dem Tech- und GraftLab des Projektes Sutainability by Design (SBYD).

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Forschung und Lehre – eng verbunden

Im Studium bist du nah an aktuellen Forschungs- und Entwicklungsprojekten.

  • Lehrveranstaltungen sind oft mit laufenden Forschungsprojekten und zukunftsgerichteten Fragestellungen aus Unternehmen verbunden
  • Themen wie Nachhaltigkeit, neue Materialien, KI oder Extended Reality fließen direkt in die Lehre ein – oft mit Kooperationspartnern aus der Industrie oder Institutionen wie dem Wuppertal Institut oder dem Fraunhofer Umsicht.
  • Du arbeitest an Fragestellungen, die wirklich relevant sind – heute und morgen

So wird Gestaltung nicht nur gelehrt, sondern gemeinsam weitergedacht.

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Arbeiten mit Hand, Kopf und Technologie

Product Design bei Folkwang verbindet handwerkliche Tradition, Kunst und neueste Technologien.

 

Werkstätten & Materialien

Folkwang verfügt über eine große Bandbreite sehr gut ausgestatteter Werkstätten und Labore die alle Studierende nutzen können. Hier findet ein großer Teil des Studiums statt. Dazu gehören die Holz-, Metall-, Kunststoff-, Medien-, Siebdruck-, Hochdruck-, Interaktions- und elektromechanische Werkstatt aber auch das Foto-, Bio-, Advance Technology-, Ergonomie- und GraftLabor.
Gerade für Studierende mit handwerklicher Ausbildung ist das ein idealer Einstieg.

 

KI, digitale Tools & Extended Reality

Gleichzeitig setzt man sich mit aktuellen Technologien auseinander:

  • Künstliche Intelligenz als kreatives Werkzeug und gesellschaftlicher Transformator
  • Digitale Entwurfs- und Fertigungsverfahren wie Robotik und 3D Druck.
  • Erweiterte Realität (MR / AR / VR) für neue Denk- und Entwurfsräume
  • Physical Computing für interaktive Systeme und Prototyen

Technik dient dabei nicht dem Selbstzweck, sondern der künstlerischen Auseinandersetzung und der Erforschung neuer Gestaltungspotentiale.

 

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Studieren im Austausch

Du studierst an einer Kunstuniversität mit Musik, Tanz, Theater, Fotografie und Gestaltung.

  • Kleine Gruppen
  • Persönliche, direkte Betreuung
  • Austausch über Fachgrenzen hinweg
  • Gemeinsame Projekte, Labs und Ausstellungen

Gestaltung entsteht hier im Dialog, nicht im Alleingang.

 

So hat man auch die Möglichkeit dies in einem ERASMUS-Austauschsemester international weiter zu vertiefen und kann dafür auf   ein lebendiges Netzwerk zurückgreifen.

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Tradition und Gegenwart

Die Folkwang Universität der Künste blickt auf eine fast hundertjährige Geschichte zurück – und ist zugleich hochaktuell.

  • künstlerische Tradition
  • zeitgenössische Fragestellungen
  • lebendiges Campus- und Studierendenleben im Ruhrgebiet

Ein Ort, an dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zusammenkommen.

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Für wen ist das Studium geeignet?

Der B.A. Product Design richtet sich an Menschen, die:

  • gerade ihren Schulabschluss gemacht haben
  • ihr Studium neu denken oder wechseln möchten
  • aus einer handwerklichen oder gestalterischen Ausbildung kommen
  • neugierig, offen und bereit sind gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen
  • die Zukunft aktiv und nachhaltig mitgestallten wollen

Du musst kein fertiges Ziel haben – aber Lust, deinen eigenen Weg zu entwickeln.

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Wie geht es nach dem Bachelor weiter?

Nach dem Abschluss kannst du:

  • in gestalterischen und künstlerischen Berufsfeldern arbeiten
  • ein Masterstudium und evtl. dann eine Promotion anschließen (z. B. Design Futures)
  • neue Rollen zwischen Kunst, Design, Technologie und Forschung finden
  • in Bereichen des Product- und Industriedesign an Unternehmen als zukunftgerichteter Gestalter arbeiten
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